Thursday, November 29, 2007

Mac


Spiele mit meinem wunderschoenen, neuen, schneeweissen Macbook herum und hab so einen Spass damit!

Tuesday, November 20, 2007

Spass mit Rona

Meine Freundin Rona hat ihren Geburtstagswunsch umgehend wahrgemacht und verbringt seit dem 12. November 11 Tage bei uns. Und weil die Sonne bekanntlich lacht wenn Engel reisen, hatten wir in der ersten Woche ungewoehnlich warmes Wetter - perfekt fuer die vielen Ausfluege und Unternehmungen. Um dem Alltag hier zu entkommen und um auch einmal die Wueste zu erleben waren wir zudem auch noch fuer zwei Tage fuer einen "Maedels-Trip" in Palm Springs. Wir hatten uns ein Zimmer in einem wunderschoenen kleinen Hotel gesucht, das in den 30er Jahren mal von einem beruehmten modernen Architekt gebaut wurde - ein richtiger Gluecksgriff (www.moviecolonyhotel.com)
Das Hotel stellte auch Fahrraeder zur Verfuegung, die wir mehrfach fuer kleine Touren durch Palm Springs genutzt haben. Das mag sich nicht bemerkenswert anhoeren, aber hier ist das was besonderes und man faellt richtig auf damit. Und weil es endlich mal nicht zu heiss war, konnten wir auch in den Indian Canyons wandern, die von heissen Quellen mit Wasser versorgt werden. So entstanden mitten in der Wueste gruene Oasen, die den hier ansaessigen Indianern schon seit langem eine Lebensgrundlage boten. Mittlerweile haben sie sich aber mehr auf den Betrieb von Casinos verlegt, die die einst bitterarmen Staemme in Windeseile zu Multi-Millionaeren gemacht hat.
Andere Ziele waren Santa Monica, das Museum fuer Moderne Kunst (MOCA) mit einer aeusserst interessanten Ausstellung ueber Murakami, der Hollywood Flohmarkt auf Melrose Avenue und das Griffith Observatory. Mittlerweile zieht Rona furchtlos auf eigene Faust mit unserem Auto los waehrend ich arbeite. Das Wetter ist sehr herbstlich geworden, grau, kuehl und nebelig, die passende Stimmung fuer Thanksgiving am Donnerstag, wofuer wir ein grosses Essen fuer 8 Leute planen. Wenn die Vorhersage stimmt wird es dann aber wieder schoen und sonnig, so dass wir noch einmal mit Hans nach Catalina fliegen koennen, bevor Rona Freitagnacht wieder zurueck nach Deutschland fliegt.

Saturday, November 03, 2007

Herbst


Mein kurzer, aber sehr schoener Deutschland-Trip ist nun auch schon wieder eine gute Woche her und mittlerweile habe ich mich auch vollstaendig von meinem Jet-lag erholt, dass mich witzigerweise kaum in Deutschland, dafuer aber umso heftiger bei der Rueckkehr erwischt hat. Es war schoen, mal wieder Mamas selbst gebackenen Pflaumenkuchen mit (fast) der ganzen Familie zu essen, gemeinsame Spaziergaenge durch's bunte Herbstlaub zu unternehmen und Sonntagsabends zusammen den "Tatort" anzusehen. Ich hoffe, ich kann das in Zukunft zumindest jaehrlich wiederholen.
Hier war die Zeit nicht stehen geblieben, der Himmel war weiss und die Sonne blutrot von all dem Rauch von den Feuern, die ich beim Anflug beobachten konnte. Einige Feuer brennen immer noch, aber die meisten sind inzwischen geloescht oder unter Kontrolle. Der Wind hat gedreht und die Luft ist wieder frisch und klar. Halloween ist nun auch schon wieder vorbei - es wird Zeit, unsere "gruselige" Dekoration abzubauen. Als naechstes Fest steht "Thanksgiving" am 22. November auf dem Kalender, das wir in diesem Jahr mit meiner Freundin Rona aus Bremen feiern werden. Rona hatte sich diesen Trip zum 50. Geburtstag gewuenscht. Mal sehen, was wir so alles nettes unternehmen werden.

Monday, October 22, 2007

Husthust....

Innerhalb eines Tages sind wir hier in die Waldbrandkrise gefallen, der Wind kam aus dem Osten und war trocken und warm, und ploetzlich fing alles um uns herum an zu brennen. San Pedro hat nicht genuegend Natur um bedroht zu sein, aber dafuer liegen wir genau im Abzug. Es stinkt und Asche sammelt sich auf allen Flaechen, was unangenehm, aber nicht bedrohlich ist; in San Diego wurden 250.000 Leute evakuiert, und viele Leute haben ihre Haeuser verloren. Aber das habt ihr wahrscheinlich schon in den Nachrichten gesehen. Hoffentlich ist es bald vorbei, am Dienstag soll sich das Wetter wieder aendern und dann hoeren die Feuer wahrscheinlich auch bald auf. (Das Bild ist von der San Diego State Univ., Dept. of Geography.)

Tuesday, October 09, 2007

Deutschland Reise


Wie immer fliegt die Zeit dahin, die Tage werden kuerzer, die Naechte kuehler, die Morgende dunkler und Halloween rueckt naeher. Tagsueber ist es noch warm, manchmal sogar sehr warm. Am letzten Sonntag war es so warm, dass es uns an den Strand trieb, den wir trotz 30 Grad fast fuer uns allein hatten...es war halt keine "Strandsaison" mehr. Am Wochenende davor war Lisa mit den Girl Scouts in Big Bear und Hans und ich hatten uns entschieden, ebenfalls in die Berge zu fahren , zum ca. 1,5 Stunden noerdlich von uns gelegenen Mount Pinos. Die Luft dort auf 2800m war noch sehr warm, angereichert mit einem Teil Bergluftfrische und getraenkt mit dem Geruch von warmem Waldboden.....so gut! Der Gipfel lag in strahlendem Sonnenschein, hoch ueber den Wolken, die Welt unter uns war in Watte gepackt.
Im Moment bereite ich meine Reise nach Deutschland vom 17.-24. Oktober vor. Ich besuche meine Eltern in Emsdetten, es ist nur ein sehr kurzer Trip und ich werde keine weiteren Stops einlegen. Ich fliege allein, ein etwas ausfuehrlicher Besuch ist im naechsten mit der ganzen Familie geplant, wo wir Ende Juni fuer ca. 3 Wochen nach Deutschland kommen wollen.

Tuesday, September 04, 2007

Ferienende


Der Alltag hat uns wieder, auch die laengsten Ferien haben einmal ein Ende.
Nach unserer Rueckkehr aus Montana ging es fuer mich und Hans flugs zurueck zur Arbeit, aber fuer Lisa gab es noch einen letzten Leckerbissen: wir haben endlich unser erstes richtiges Surfboard (2,40m lang!)gekauft und fuer eine Woche lernte sie zusammen mit ihrer besten Freundin Delaney in einem Surf Camp die Grundbegriffe des surfens. Ich habe sie ja gluehend beneidet, denn waehrend wir bei Rekordtemperaturen arbeiten mussten, konnte sie sich im Wasser und am Strand austoben. Sie war soviel im Wasser, dass ich mich wundere, warum ihr noch keine Schwimmhaeute wachsen.
Ein Orientierungsnachmittag in ihrer neuen Schule holte dann Lisa etwas zurueck aus ihren Wolken; von nun an werden die Ansprueche hoeher und das Schulleben strenger - das ganze Schulsystem ist von nun an wesentlich rigoroser angelegt...Lisa ist recht skeptisch. Aber die Schuluniform ist gekauft (blau und weiss), die Sportsachen mit dem aufgedruckten Schulnamen und den Schlabberhosen bis zum Knie fuer den taeglichen Sportunterricht ebenfalls und ab morgen faengt ein neuer Abschnitt an.

Sunday, August 26, 2007

Yellowstone - Montana


- Blick aus unserer Scheune auf der Deer Haven Ranch -

Unser Urlaub ist vorueber - viel zu schnell, wie immer. Yellowstone ist jedes Mal ein Erlebnis, es gibt dort einfach so viel zu sehen. Der Park ist riesig gross und bietet nicht nur jede Menge wilde Tiere in ihrem relativ unangetasteten und wunderschoenem Lebensbereich, sondern auch eine Vielfalt von geologisch interessanten Formationen, die stinken, blubbern, dampfen, explodieren oder manchmal einfach nur wunderschoen sind. Es gibt weite Taeler, Fluesse, heisse Quellen, Geysire, breite Canyons, tiefe Wasserfaelle und hohe Paesse.
Und in dieser interessanten Landschaft tummeln sich u.a. viele Hundert Bueffel, jede Menge Elche, Rotwild, Rehe, Koyoten, Adler, Baeren und ca 200 Woelfe, von denen wir alle (bis auf die Woelfe) in freier Wildbahn erleben konnten. Es ist schon beeindrueckend eine riesige Herde Bueffel in einem Flusstal zu beobachten (oder wie hier auf dem Foto vor heissen Quellen).
Aber Yellowstones Saison ist kurz und es ist recht voll im Sommer, und so waren wir froh, dass wir zur Abwechslung eine komplett eingerichtete Wohnung in einer grossen Scheune auf "unserer" Ranch hatten, auf der wir ca. 120 Hektar Land und fast 2 km Flussufer vom Yellowstone River ganz fuer uns hatten.
OK, nicht GANZ fuer uns allein, die beiden Besitzer wohnten im etwas entfernten Haupthaus und ca, 100 Tiere lebten um uns herum auf den Weiden.

- Unsere Scheune, eingehuellt in Rauch von nahen Wildfeuern -

Der Ranchbesitzer war uebrigens Al Feldstein, der 30 Jahre lang der Editor vom "MAD" Magazin war, bis er vor 20 Jahren in Rente ging und sich diese Ranch kaufte und fortan malte. Seine wesentlich juengere Frau Michelle hat ein weiches Herz fuer Tiere und begann, Tiere aufzunehmen, die niemand mehr wollte oder die misshandelt worden waren. Mittlerweile hat sie 56 Pferde, 20 Miniatur Pferde, 15 Lamas, 5 Esel, ein Burro, ein Halb-Zebra (halb Zebra, halb Maultier), einen lebhaften Huehnerstall, 6 Hunde und 25 Katzen, allesamt ungewollt. Abends holte Michelle immer Lisa ab, um mit ihr zusammen auf ihrer "ranch-machine" die Tiere fuer die Nacht auf eine kleinere Koppel bei unserem Haus zu treiben und dabei erzaehlte sie Lisa die Geschichten von jedem Tier. Mit der Zeit brachte sie sogar Lisa bei, die ranch-machine zu fahren (wie ihr auf dem Foto sehen koennt). Und so verbrachten wir herrlich faule Tage auf der Ranch, fuhren nach Yellowstone, unternahmen eine Wildwasser Flossfahrt auf dem Yellowstone River waehrend eines heftigen Gewitters, gingen reiten oder badeten in heissen Quellen. Es ist schwer, genau in Worte zu fassen, was so besonders war, aber ich glaube unser Wunsch, dorthin zurueckzukehren zeigt, wie sehr es uns gefallen hat.